Just do it - das SOM-Tagebuch

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Position-Report Happy New Year - SOM 12:

Buenos Aires mit Abstechern 31.12.2005



Ihr Lieben, dear friends,
wie versprochen folgt die nächste SOM recht schnell. Viel Freude beim Lesen, und lasst mal von Euch hören. Wir freuen uns über jede Nachricht.




Wie Rio und Salvador ist Buenos Aires eine Stadt, die man nicht in einer knappen SOM beschreiben kann. Auch hier weiß man gar nicht wo man anfangen soll. Bereits rings um unseren anfänglichen Liegeplatz, dem Puerto Madero, tobt das Leben. Restaurants und Kneipen in Hülle und Fülle. Und das setzt sich in das unmittelbar benachbarte Stadtzentrum fort. Zwar schließen all die Geschäfte und verrammeln ihre Fenster und Türen, aber die Stadt stirbt keinen abendlichen Tod. Die Müllsortierer erwachen zum Leben, zerreißen all die ordentlich abgestellten schwarzen Müllsäcke, zerstreuen den Inhalt auf der Straße und sortieren das ihnen Wertvolle aus. Niemand erregt sich darüber und trotz all der Verwüstung sind die Straßen am nächsten Morgen wieder sauber.


Überall sind Restaurants, Cafes (Confeterias) und Kneipen eingestreut, die unbeirrt weiter nächtlich sprühendes Leben beherbergen. Von der Parilla, die von Bife de Lomo (Filet) über Bife de Chorizo (stärker durchwachsenes Grillfleisch), Asado (Rippenstreifen, einmal quer durch die Rinderbrust), Innereien und Chorizo (Grillwurst), Morcillo (Blutwürste) alles bietet, was grillbar ist über chinesische, indische, italienische Restaurants bis hin zur Tapa- und Sushi-Bar ist alles zu finden. Und natürlich kann man das Abendmahl auch im Rahmen einer Show-Veranstaltung, zum Beispiel dem ungekrönten Tangokönig Carlos Gardel gewidmet, zu sich nehmen oder im faszinierendem Club del Vino. Und dergleichen mehr. Natürlich kann man sich auch gleich der Musik-Kultur hingeben und ein Konzert besuchen. Tango? Omar Mollo (sprich: Omar Moscho) ist ein Erlebnis wert. Vermutlich Mitte fünfzig, nicht gerade zurückhaltendes Bäuchlein, langes schwarzes Lockenhaar, singt er die alten (?) Tango-Schlager mit Inbrunst und steht am Ende eines jeden Titels kurz vor dem Tod aus Liebesschmerz, wenn nicht gar vor dem mutwilligen Suizid. Und im Publikum, jung und alt bunt gemischt, fließt so manche Träne, im Andenken an alte Leidenschaften. Ein Erlebnis. Wagte ein 12 Jahre altes Geo-Heft noch die Behauptung, „Tango den Eltern, der Jugend die Disko ...“, nun, im heutigen Buenos Aires lebt der Tango, in allen Generationen. Sind die vielseitigen Shows - Zully Goldfarb bereichert den Tango um etwas weniger todesnahe Töne und auch um jiddischsprachige Facetten - so gegen Mitternacht, da lebt der Tango erst richtig auf: Der hartgesottene Porteño, so nennen sich die Einwohner der Stadt, strebt jetzt einer der zahlreichen Milongas zu. Die Örtlichkeit befindet sich meist im ersten Stock über einem zu dieser Nachtzeit längst geschlossenem Cafe, und hier blüht der Tango von Mitternacht bis in den frühen Morgen. Häufig in beeindruckendem Ambiente wie einem altem Jugendstilsaal. Jeder kann mittanzen, und zwischendurch gibt es mehrmals Schautanz. Junge Paare zeigen, was Tango alles bedeuten kann. Hohe Schule. Aber auch der normale Porteño tanzt mit Leidenschaft. Man erkennt, wenn es zwischen den Paaren harmoniert, oder wenn nicht. Im letzteren Fall sind die Augen beider meist offen, die Frau blickt häufig um sich. Stimmt es dagegen, schließt sie die Augen und tanzt die ganze Zeit nur nach den Führungsimpulsen des Partners. Häufig lehnen die Partner die Köpfe aneinander, eine dritte Führungshand. Und auch bei Beginn eines Musikstückes merkt man, sieht man, wie sich in den Körpern eine Spannung aufbaut, die Körper sich heben, und die Spannung sich dann in dem ersten Schritt löst, der die Tänzer in eine andere Welt entführt, die nur für diese beiden existiert.


Überhaupt Kultur. In dieser Stadt finden sich Kunst und Kultur allerorten. Etwa 230 Theater gibt es hier. Und sie alle arbeiten und leben! Und überall finden sich Ausstellungen der bildenden Künste, von den Museen ganz zu schweigen. So stolpert man im berühmten, farbensprühendem La Boca über einen Ausstellungsort, der die lokale Kunstszene mit der Welt verbinden will. Wer wird gerade gezeigt? Margarete Trockel. Genauso deutsch wie die Rote Grütze von Kühne. Und in einem Gewächshaus des botanischen Gartens finden sich ganz unvermutet zahlreiche hölzerne Arbeiten, im Torre de Ingleses in jedem der vier Zwischengeschosse eine eigene Ausstellung. Und, und, und. Und der Porteño liest gern. Selten haben wir auf unserer Reise derart viele Buchhandlungen gesehen. Und bei allem besitzt die Stadt Gemütlichkeit. Trotz des lebhaften und recht unorthodoxen Verkehrs zeichnet sich das hiesige Leben durch eine erstaunliche Gelassenheit aus. Es wird selten gehupt, und selten regt sich jemand auf. Lieber kehrt man in eins der zahlreichen Cafes ein und genießt den Augenblick.


Monate könnte man in der Stadt verbringen, Aufführungen im berühmten Theatro Colon verfolgen - ein Ballet haben wir mit Shilas Hilfe besucht und auch ein wenig hinter die Kulissen schauen können - dem Fußball frönen, schließlich ist Maradona hier bei den „Boca Juniors“ groß geworden, dem argentinischem Rugby-Nationalteam zujubeln, das in einem Spiel gegen die südafrikanischen Favoriten nach hartem Kampf nur knapp verlor, oder die glamouröse Aura des Polos aufsaugen. Dieser Sport der wirklich Begüterten ist in Argentinien zu Hause wie sonst selten wo. Immerhin 50 gut ausgebildete Pferde muß eine vierköpfige Mannschaft unterhalten. Und auch heute noch kommt es regelmäßig zu tödlichen Unfällen. Angeblich einer pro Jahr allein in Argentinien berichten die Chronisten!


Schweifen wir weg vom Zentrum mit seinen zahlreichen Trödelmärkten, Antiquitätenhändlern, kleinen Nebenzentren und Kuriositäten wie dem Recoleta-Friedhof. Buenos Aires entwickelt sich fließend weiter in die Umgebung. Ein Teppich von Suburbs und von der Capital Federal aufgesaugten Vororten. In einen dieser Vororte hat es uns denn auch verschlagen. 4 Wochen konnten wir kostenlos in einem der Yachtclubs liegen und uns auf die beabsichtigte Reise in die südlichen Breiten vorbereiten. Alle Bodenbretter, Klappen, Schapps und sonstige Öffnungen wurden gesichert. Sie sollen auch bei einer Eskimorolle dicht bleiben. Ein zusätzliches Sturmsegel geordert, von nur bescheidenen 5 m², da uns unser bisheriges mit 14 m² arg zu groß erschien. Der seit Lissabon ausgefallene elektrische Autopilot gegen einen neuen ausgetauscht, drei Trommeln mit je 100 m Leine bestückt, um das Boot in den kleinen Buchten des Südens gut und sicher vertäuen zu können, und, und, und. Ankes Schwester Beate und ihr Freund Michael brachten auf ihrem Besuch meine langersehnte Kameraausrüstung (vielen Dank ihr beiden!, und besonders vielen Dank Foto-Haas in Hannover, der alles aus der Hand gab, ohne bis dahin auch nur einen Pfennig, o.k. Cent, Geld gesehen zu haben) und zusätzliches Material mit, das installiert werden musste. Besonders sehnlich erwartet wurde der neue Computer. Ein besonders kompaktes Modell, nicht größer als ein Autoradio. Größer und nur mit Mühen unterzubringen war dann der unvorsichtigerweise gewünschte 17-Zoll-Bildschirm, und noch größer das Problem, als nichts funktionierte. Aber mit Hilfe von Jochen und Anne von der LEOA - vielen Dank euch beiden! – ließen sich alle Treiber- und Installationsprobleme lösen, und nun arbeitet das teure Stück wunderbar.


Mit Beate und Michael hatten wir einen Besuch der Wasserfälle Iguazu geplant, von väterlicher Seite noch ein wenig Unterstützung erhalten – vielen Dank Klaus - und so bestiegen wir kurz nach ihrer Ankunft einen Flieger und stürzten uns in die Wasserwelt des je nach angelegtem Maßstab größten Wasserfalls unseres Planeten. Knappe zweieinhalb Tage verbrachten wir in den beiden Nationalparks, und zumindest Anke und ich hätten auch noch mehr Zeit dort verbringen können. Daß unsere beiden Begleiter touristisch etwas schwächelten mag mit besonderem Turtelbedürfnis zusammenhängen. Diese Katarakte lassen sich wirklich kaum beschreiben. Von der argentinischen Seite sind sie überhaupt nicht in ihrer Gänze überschaubar, aber es gibt vielfältige Möglichkeiten, sie in Teilen zu erleben. Und trotz des gewaltigen Touristenandrangs ist durch eine kluge Organisation und Lenkung noch immer das Naturerlebnis bestimmend. Neben den Wasserfällen gibt es noch viel mehr Natur zu entdecken. Vor allem vielfältigste Schmetterlinge, darunter die gewaltigen Blauen Morphos, Tukane und die possierlichen Nasenbären, hier Coati genannt. Die SOM bietet nicht genug Möglichkeiten, dies alles zu zeigen, drum sei jetzt auf unsere Homepage www.justdoit.de.ki verwiesen, die mein alter Freund Lutz für uns betreut. Vielen Dank, Lutz!


Von Iguazu ging es weiter zur Yacutinga-Lodge. Wir wollten noch zwei Tage Urwald-Feeling haben. In dieser Lodge lebt man umweltfreundlich und ökologisch sanft, Strom gibt es nur stundenweise und Verbindung zur Außenwelt nur über Funk. Nicht mal ein Telefon! Dafür erlebt man in keineswegs unkomfortablen Unterkünften – nächtliches Urwaldgeräuschszenario inbegriffen – einen kleinen Ausschnitt einer anderen Wirklichkeit. Von fachkundigen Biologen geführt dringen wir ein wenig in die Geheimnisse des Dschungels im Kleinen wie im Großen ein. Höhepunkt ist die Beobachtung von Wasserschweinen und ein wirklich netter Kontakt zu Guaraní-Kindern, die für uns ein kleines Konzert gestalten. Nur Jaguare und Kaimane ließen sich nicht blicken. Na, vielleicht wird es noch.


Kurze Zeit später kam unser zweiter Besuch, Kirsten, Ankes Freundin aus den USA, die uns bereits in Portugal besucht hatte. Sie wollte etwas Abstand von heimischen Nöten gewinnen, was dank der heutigen technischen Möglichkeiten, WLan, Notebook, Internet usw. leider nicht so ganz funktionierte. Ihr Besuch war Anlass, doch noch mal nach Uruguay zu reisen: per Fähre in das Städtchen Colonia del Sacramento. Und wir waren vom ruhigen Charme dieser netten kleinen alten Stadt so begeistert, daß wir nur wenige Tage später mit unserer JUST DO IT dorthin segelten. Aber siehe unten.


Was geschah noch? In Buenos Aires trafen sich zahlreiche Segler auf dem weg nach Süden, und die meisten fanden sich dann im Yacht Club Barlovento zusammen. Darunter die SIDHARTHA, die LIZARD, die LEOA, die BREAKPOINT. Sie alle bereiteten sich wie auch wir auf die Reise gegen Süden vor. Nur NEW DAWN aus Südafrika und VENT BLANC aus Argentinien ließen sich wegen anderer Zielsetzungen von der allgemeinen Aktivität nicht anstecken. Und nach und nach machten sich die meisten auf die Reise. Wir warteten noch auf Kirsten. Nachdem sie wieder auf dem Weg in die Vereinigten Staaten war, siedelten wir in den traditionsreichsten, ältesten Yacht-Club Argentiniens um, den Yacht Club Argentino eben. Hier warteten wir auf eine günstige Wetterprognose und starteten. Blöde war nur, daß das Wetter sich nicht an die Prognose hielt. Der Wind kam von vorn. Gut kreuzen. Aber der Wind nimmt uns auf den Arm. Dreht, kaum das wir auf den anderen Bug gegangen sind, und wir segeln praktisch zurück woher wir gekommen sind. Ich habe auch kein gutes Gefühl während Anke sich durchbeißen will, aber schließlich kehren wir um. Wenige Tage später wieder eine vielversprechende Wetterprognose. Verlegen in das gemütliche Colonia, um von dort zu starten. In Colonia überfällt uns im Mooringfeld schlechtes Wetter, und wir wollen sicherheitshalber den Anker klar machen. Böse Überraschung: die Ankerwinsch blockiert. Wenig später entdecken wir Wasser in der Motorbilge! Die Seewasserpumpe leckt offenbar. Und dann splittert auch noch einer von Ankes Schneidezähnen ab. Wir beschließen, nach Buenos Aires zurückzukehren, da wir dort alles am besten regeln können. Gustavo, der freundliche Geist der Segler reserviert uns einen Liegeplatz in Barlovento, und wir machen uns an die neuen Aufgaben. Nach eineinhalb Woche ist alles getan. Wasserpumpe repariert und eine zweite für den schnellen Austausch erworben. Eine neue Ankerwinsch installiert und die alte repariert und als Reserve in der Bilge. Ankes Zahn ist auch kuriert. Nebenbei ist auch noch Weihnachten, und ganz überraschend steht der Weihnachtsmann an unserm Heck: Thomas, Gustavos Sohn, überbringt ein Geschenk! Lieber Gustavo, lieber Thomas, liebe Carolina, vielen herzlichen Dank für all Eure Hilfe.


Ja, und dann gibt es noch Erwin. Den Commander der VENT BLANC. Und der Erwin (71, bricht demnächst in die Karibik und nach Polynesien auf) schwärmt uns eines Abends von Rio Paraná, Rio Paraguay und dem Pantanal vor. Und je mehr wir uns umhören, desto mehr Schwärmer finden wir. Und das Wetter dieses Jahr ist eh verrückt. Ganz ungewöhnlich. Von der ganzen Flotte, die gegen Süden gestartet ist, ist bislang noch kein Boot in Ushuaia angekommen. Alle hängen irgendwo fest. Und so entschließen wir uns, die umschwärmte Flusstour zu machen. Für Kap Horn ist immer noch Zeit.


Also liebe Leser, gebt gut acht, das nächste halbe Jahr wird ganz woanders verbracht.


Ein Nachtrag muß noch sein. So mancher sorgt sich ja um unser Wohlbefinden, und speziell mein Vater, der andere Klaus, hat da offensichtlich stets große Sorgen. Daher hier eine kurze Schilderung unserer heutigen Einkaufstour:
Wir machen uns auf in den „Jumbo“. Nomen est omen. Ist wirklich nicht klein. Auch ist nicht alles günstig, aber der Jumbo bietet eine Auswahl, wie man sie nicht immer findet. Bei den frischen Gemüsen und Obst fehlt zwar die tropische Vielfalt Brasiliens, das Angebot wirkt schon eher europäisch, aber sonst gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Und dann haut es uns vom Hocker: Semmelnknödeln. Von Pfanni und von Kartoffelland. Ist es denn zu glauben? Mein Vater hat ja immer Sorge, daß wir nicht genug und vernünftig zu essen haben. Das kann nicht der Fall sein, was ja bereits Martins (und Ankes; ähem...) seit der Atlantiküberquerung wiedererstarktes Bäuchlein beweist. Und Argentinien hat ja eh den Ruf des Fleischlandes per se, was ihm heute nicht ganz mehr gerecht wird. Aber was finden wir hier noch? Uns gehen die Augen über! Daher eine auszugsweise Aufzählung: Milka und Ritter-Sport in Sorten, Kinderschokolade einschließlich Überraschungsei, Haribo-Gummibärchen, um die Essentials zu nennen, und dann: Rote Grütze in drei Sorten, von Kühne und von Schwartau, man laste mir keine Schleichwerbung an, Marmelade der Gamle Fabriken, Marmeladen von Schwartau, Jacobs Krönung und Dallmeyer Prodomo, Orangeat, Milchreis, verschiedenste Tees von Teekanne und natürlich auch echten Ostriesentee, Glückswürfelzucker und Kandis von Nordzucker, Heringsfilets in Tomatensoße, schwarzer Wildreis von Oryza aus Deutschland, der ja niemals in Deutschland gewachsen sein kann, welch ein Paradox, Brezel und Jägermeister, Müsli und Fertigbratkartoffeln, Kühne Zigeuner- und Cocktailsoße, Kühne Kräuteressig und Rote Beete-Kugeln im Schlemmertöpfchen. Alles aus deutschen Landen und eben so deutsch beschriftet.


Wir umgehen die deutschen Dinge denn doch ein wenig, von der Schokolade einmal abgesehen und stürzen auf all die anderen guten Dinge. Teriyaki-, Oyster- und Chillibeansauce, diverse Marmeladen, ausgefallene Konserven, Würste und Käse und verschiedene Weine und Sekte wandern in den Einkaufskorb. Frische Zwiebeln, Knoblauch, frischer Basilikum und noch viel mehr. Also, niemand möge glauben, wir darben.


So, das wär’s erst mal, wir werden jetzt unsere Silvesterparty mit Ruth, Kyall, Anne und Cara von der NEW DAWN vorbereiten! Euch allen Daheimgebliebenen und Woandersreisenden gute Zeiten, einen guten Rutsch und auch im neuen Jahr immer fair winds


Martin + Anke
SY JUST DO IT, z. Zt. Buenos Aires, Argentinien


PS. : Haben gerade Nachricht erhalten, daß SIDARTHA als erstes Boot Ushuaia am 29.12.05 erreicht hat. Genießt euere Silvester am Ende der Welt!


Bilder:
Som12-1: Puerto Madero
Som12-2: Straßentango
Som12-3: Iguacu-Ausschnitt
Som12-4: Indian children singing
Som12-5: Nasenbär
Som12-6: „Grill-Hähnchen“
Som12-7: Kirsten und Oldy